Wandertag für alle Altersgruppen

Erklimme die Höhen und spüre die gute Energie.
Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt.
Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen
und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.

John Muir, 1838-1914

Die Ortsgruppe Dewangen veranstaltet am Sonntag den 02. September 2018 einen Wandertag für alle Altersgruppen
Wir wollen an diesem 02. September 2018 zu einem Wandertag der OG einladen.

Start der Wanderungen ist in Dorfmerkingen am Naturfreundehaus.

Angeboten wird:

eine Wanderung für Familien von 5,7 Km (Kinderwagen geeignet)

Eine mittlere Wanderung für Senioren von 11 km länge (auch mit Rollatoren begehbar)

Eine längere Wanderung von 18 km für alle Wanderfreunde zwischen 10 und 99 Jahren

Die Familienwanderung führt über den Ohmenheimer Weg ins Ohmenheimer Tal und anschließend passieren wir die Verbindungsstrasse nach Dossingen und erreichen nach einem Verbindungsstück das Dossinger Tal. Weiter auf dem Themenpfad, der über die Musikgeschichte des Härtsfelds informiert, gehen wir entlang der Felsenstraße vorbei an der Kapelle St. Leonard zum langen Stein, dem Wahrzeichen von Dorfmerkingen.

Die mittlere Wanderung verläuft zu Beginn wie die Familienwanderung.
Am Ende des Dossinger Tales biegen wir ab in Richtung Unterriffingen zur 2011 errichteten Fatima-Kapelle.
Durch ein Waldstück gehen wir weiter zu den ehemaligen Erzgruben.
Unser Weg verläuft in südlicher Richtung, bis wir den Aussichtspunkt Alpenblick erreichen.
Wir genießen den Weitblick über das Härtsfeld und gehen weiter in Richtung Weilermerkingen.
Entlang des Weges erreichen wir das Friedenskreuz aus den Jahr 1977.
Hier wird uns ein schöner Blick auf Dorfmerkingen ermöglicht.

Die längere Wanderung entspricht vom Start aus den Wanderstrecken der beiden kürzeren Varianten
bis wir dann hinauf zur Köhlerei wandern. Wo das natürliche Handwerk der Herstellung
von Holzkohle bestaunt werden kann. An einer Blockhütte des Forstamtes Bopfingen vorbei
erreichen wir kurze Zeit später den Vogelbrunnen.

Auf dem Erwin-Bauer-Weg des Schwäbischen Albvereins gehen wir durch die Wälder zum „Freilass“. Nach dem genießen der tollen Aussicht wandern wir an der Weilermerkinger Hütte vorbei bergab  zur Kapelle St. Josef und gelangen später zu den Christbaumkulturen.

Der Beschilderung folgend, gehen wir an einem Felkreuz vorbei ins Dorf Dorfmerkingen zurück zum Ausgangspunkt.

Auf dem „Freilass“ über Weilermerkingen

Ein Platz mit Fernsicht zur Zugspitze
Das Geheimnis um den Namen „Freilass“ wie man es sich erzählt.
Früher war in der Zwing bei Neresheim eine Gerichtsstätte mit einem Furcht einflößenden Galgen.
Weil aber die Neresheimer schon damals viel auf sich hielten, wollten sie nicht,
dass auch Landfremde oder Auswärtige dort aufgehängt wurden. Erwischte man also einen bei einer scheußlichen Straftat, so bekam er 20 Stockhiebe und man ließ ihn laufen.
Im wahrsten Sinne des Wortes, denn damit er den Neresheimern nicht mehr gefährlich werden konnte, musste er so schnell wie möglich weit weggebracht werden.
Also ließ man ihn um sein Leben laufen, gab ihm ein wenig Vorsprung und hetzte dann Hunde hinterher. Bei Weilermerkingen, gut 1,5 Wegstunden entfernt, war ein Berg, der einst die Gerichtsgrenze bildete.
Erreichte der Gejagte diesen, durfte ihm nichts mehr geschehen und er war frei.
So kam es zum Namen „Freilass“

Über die Startzeiten der Wanderungen sowie den Ausklang des Wandertages werden wir Zeitnah informieren.

Überzeugt? Wir freuen uns auf Sie!