Fr., 15.09.2023 - So., 17.09.2023, Dewangen
Mehrtageswanderung ins Hohe Venn
mit Aufenthalten in Trier-Luxemburg-Malmedy
Heide, Moor und Wald im Hohen Venn
Eines der letzten Hochmoore Europas. Ein besonderes Naturerlebnis sind die Wanderungen auf den Holzstegen.
Es ist das älteste und mit 4.500 ha auch das größte
Naturschutzgebiet Belgiens. Seltene Pflanzenarten
konnten erhalten bleiben und geschützte Tierarten
wie das Birkhuhn und die Wildkatze finden hier Zuflucht. Der Westhang des Hohen Venns wird von tief eingeschnittenen Tälern durchzogen.
Dem Hochmoor, das wie ein natürlicher Wasserspeicher wirkt, entspringen ein halbes Dutzend Flüsse wie Rur, Olef, Warche, Schwalm oder Our.
Entlang der Flüsse liegen auch historische Städte
wie St. Vith, die Tuchmacherstadt Eupen und Malmedy, das für seine Leder- und Papierindustrie bekannt ist. Auch der höchste Punkt Belgiens befindet sich im Hohen Venn: das Signal Botrange (694 m).
Während einer Wanderung oder einem Spaziergang lassen sich eindrucksvollen Naturschönheiten des Hohen Venns besonders gut entdecken. Dazu wurden Pfade
und Holzstege durch das Hochmoor angelegt. Zum Schutz der einmaligen Flora und
Fauna ist der Zugang jedoch reglementiert und in drei Zonen unterteilt. Bestimmte Zonen werden wir in Begleitung von anerkannten Naturführern erwandern.
Das Naturparkzentrum Botrange ist der optimale Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen im Hohen Venn: es informiert über die Entwicklung der Vennlandschaft.
Das Hohe Venn ist eine Hochfläche an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien und besteht zum größten Teil aus Hochmoor- und Heidelandschaft. Diese Wanderung führt durch das Hohe Venn auf belgischer Seite nahe beim (deutschen)
Monschauer Stadtteil Mützenich.
Während den Wanderungen werden wir mehrere Naturschutzgebiete durchqueren.
Führung: Klara und Manfred Göhl
